Seine Jacke verschmilzt mit den Farben des Waldes. Wenn Dennis Frank unterwegs ist, wird er oftmals für einen Förster gehalten. „Sie sehen so aus, als ob Sie sich hier auskennen“, sprechen ihn Wanderer an. Rund um seinen Wohnort Steinhagen und seiner Heimat Halle/Westfalen trifft das auf jeden Fall zu, denn er markiert Wanderwege. Dazu braucht es ein paar Tage Sonne und Wärme, eben trockenes Wetter. „Denn sonst hält der Kleber nicht, und das Wanderschild fällt wieder ab“, sagt der Ehrenamtler.
Kategorie: Aus der Ausgabe Herbst 23
Gekommen und geblieben
Auf der Beliebtheitsskala der begehrtesten Wohnorte gibt es Länder wie Schweden und Kanada; da gibt es Regionen wie das Allgäu und Städte wie Hamburg. Und, es gibt ihn: den Kreis Gütersloh. Der ist zwar nicht gelistet, ist aber – ganz ohne Frage – der „beste“ Kreis der Welt. Das empfinden Insider und Zugezogene offenbar gleichermaßen: Jan Focken von der Pressestelle des Kreises verrät mit einem Schmunzeln: „Es gibt ein Zitat, das bei uns im Kreishaus häufiger fällt: Alle behaupten, sie seien eine Region, in der es sich gut leben und arbeiten lässt.
So attraktiv ist Firmenfitness
Wasser – mit oder ohne Blubb, Kaffee stark und heißer Tee, frisches Obst und gemeinsame Spieleabende. motorisiertes Firmenfahrrad und vergünstigte Öffis – das alles bei ganz flachen Hierarchien: Unternehmen legen sich heutzutage ganz schön ins Zeug, um Bewerberinnen und Bewerber einen interessanten Arbeitsplatz eingebettet in Komfort und Benefits zu zeichnen. Ein weiteres absolutes Plus und Garant für die Attraktivität als Arbeitgeber ist seit einigen Jahren auch das firmeneigene Sportangebot.
Gekommen, um zu bleiben
Pflegekräfte sind aus gutem Grund gefragte Fachleute. Das Klinikum Gütersloh hat deshalb nicht nur die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht, sondern gemeinsam mit der Bürgerstiftung Gütersloh und der Erich und Katharina Zinkann-Stiftung, die dafür insgesamt 216.000 Euro bereitstellt, ein umfassendes Projekt für die Integration von gut ausgebildeten Pflegekräften aus dem Ausland ins Leben gerufen. Pflegedirektorin Andrea Eickhoff erklärt, warum das Projekt gute Chancen auf Erfolg hat.
Zwei COReanerinnen
Sie haben Gemeinsamkeiten: „Industriepolsterin“ ist ihr Ausbildungsberuf, der Sitzmöbel-Produzent COR in Rheda-Wiedenbrück ist ihre (derzeitige) berufliche Heimat, dessen Unternehmenskultur ihr verbindendes Element. Und doch sind Susanne Schlenke und Nelly Pagenkemper unterschiedlich: Die eine kam 1983 zu COR, die andere im Jahr 2022.
Lückenlose Lese- und Medienkompetenz-Förderung
Ab dem Alter von zwei Jahren bis zum Studium haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Gütersloh „ihre“ Bibliothek an ihrer Seite und profitieren dadurch von einem lückenlosen Angebot der Lese- und Medienkompetenz-Förderung. Wie ist das möglich?
Klimawandel und Kurioses
Ob Kühe melken oder Gülle ausfahren: Mit Fotos und Videos machen junge Landwirtinnen und Landwirte auf ihre Liebe zum Beruf aufmerksam. Auf dem Instagram-Kanal farmlife_owl präsentieren sie die Vielfalt ihrer Arbeit. Es geht um Acker, Futteranbau, Aussaat und Ernte, Biodiversität und Klimawandel. Die Hauptdarsteller sind Kälbchen und Kühe, Ferkel und Schweine, aber auch Landmaschinen, die zu rockigen Rhythmen über das Feld gleiten.
Nur aufgehübscht,oder mehr?
Nach der letzten grundlegenden Sanierung in den 1980er-Jahren mussten wir nach rund dreieinhalb Jahrzehnten einfach feststellen, dass die Innenstadt in die Jahre gekommen ist: An vielen Stellen in der Fahrbahn gab es bereits Schäden, im Gehwegbereich wurden viele Engstellen und ein unebenes Pflaster moniert, und der Platz vor dem Rathaus verspürte immer noch den Charme der 70er-Jahre. Darum haben wir uns 2016 auf den Weg gemacht.
Freiheit ist auch die Freiheit der anders Arbeitenden
Es kam mit der Corona-Pandemie, um zu bleiben: das Homeoffice. Die einen spürten in der fraglichen Krisenzeit einen gesetzlich auferlegten Zwang, der ihnen zusätzlich zum Virus belastend erschien. Die anderen entdeckten ungeahnten Komfort und Freiheiten, von denen sie vorher nicht zu träumen wagten: Es klingt banal, aber ein halbes Stündchen länger schlafen, weil man sich den Kampf durch den Berufsverkehr sparen konnte, ist ein kleines Stück Lebensqualität.
Selbstbestimmt arbeiten
Schon beim Betreten des Gebäudes an der Neuenkirchener Straße in Gütersloh, das gleich einem Bienenstock der Dreh- und Angelpunkt für alle Mitarbeitenden und ambulanten Klienten des Haus Nordhorn ist, wird klar: Das hier ist nicht einfach irgendein Büro, sondern vielmehr ein Lebensraum.