Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Auf Holz gebaut

Besucht man ländliche Museen, so besichtigt man überwiegend Produkte aus Holz. Bis zur Erfindung des mineralölbasierten Kunststoffs blieb Holz ein unverzichtbarer, weil meist verwendeter Werkstoff. Vor der Industrialisierung bestanden weitgehend alle einfacheren Gegenstände, Werkzeuge, Fahrzeuge und Bauten aus Holz. Handgeschmiedetes Eisen, etwa Nägel, waren kostbar und teuer. Transport- und Aufbewahrungsbehälter wie Kisten, Fässer und Wannen, Haushaltsgegenstände, Schuhe und vieles mehr: Eine ganze Bandbreite von Holzhandwerkern verwandelten Bäume zu dem, was der Mensch zum Leben, Arbeiten und Wohnen brauchte.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22, Interview

Mit allen Sinnen erleben

„My home is my castle“: Getreu diesem Motto investieren immer mehr Menschen in Deutschland ihre Ersparnisse in die Gestaltung ihrer Wohnung beziehungsweise ihres Hauses. Neben innovativer Technik und modernen Wohn-Accessoires geht es häufig auch um hochwertige Möbel und Einrichtungsgegenstände aus Holz. Woher kommt dieser Trend, und wo wird er uns hinführen? faktor3 sprach darüber mit Andreas Enslin, Vice President Miele Design Center.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22, Interview

Happy mit Holz

Gesund leben, schön wohnen, nachhaltig bauen – das macht glücklich! Und zwar rundherum. Egal, ob es das komplette Traumhaus aus dem nachwachsenden Rohstoff ist, ob Holz als anpassungsstarker Baubestandteil genutzt wird oder als Prima-Klima-Garant im Innenraum – wer sich für Eiche, Buche, Kiefer & Co. entscheidet und als Werkstoff wählt, ist ganz natürlich: Happy mit Holz.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Luchs und Maus

Im Abwehrkampf gegen die Nager wurden Mausefallen erfunden, zumeist trickreiche Konstruktionen aus Draht und Holz. In 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte sollen 200 verschiedene Modelle entwickelt worden sein, wie ein Sammler aus Wiesbaden ermittelte. Wandernde Mausefallenhändler zogen mit ihnen durch ganz Europa, denn Bedarf bestand überall. Die Industrialisierung ermöglichte eine serielle und damit kostengünstige Herstellung der Mausefalle.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Mein Freund der Baum

„Und in den Wald gehe ich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden.“ – Wäre ich zur Kur, würde ich es Wandeln nennen. Gemächlichen Schrittes begebe ich mich mit einer kleinen Gruppe schweigend auf den Weg. Jeden Schritt bewusst nehmen, nicht eilen, kein Wandertempo anschlagen. Eigentlich ist das hier nicht mein Ding, so geht’s mir durch den Kopf.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Das Baumhaus – mein Traumhaus

Von der verwunschenen Holzhütte über fertige Bausätze aus dem Baumarkt bis hin zum modernen Appartement auf Stelzen – kein Baumhaus ist wie das andere. Allen gemein indes ist: Das Wohnen unter Wipfeln erfüllt einen Kindheitstraum und verspricht eine ganz besondere Atmosphäre.

Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Bedächtig zwischen Nö und Jau

Der Sandboden ist schuld! Das jedenfalls ist die These von Jörg Sundermeier, angesprochen auf die berühmte Sturheit des hiesigen Menschenschlags. Der Chef vom Berliner Verbrecher Verlag bohrt den ostwestfälischen Holzkopf historisch an. Warum gerade er? Weil der Journalist und Buchautor in Verl aufgewachsen ist! Das allein ist Referenz genug. Doch als Verfasser der „Heimatkunde Ostwestfalen“ hat er sich darüber hinaus qualifiziert …

Aus der Ausgabe Frühjahr 22

Spielerisch nachhaltig

Das Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit spielt im Leben vieler Menschen mittlerweile eine zentrale Rolle. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet Kinderspielzeuge häufig stark schadstoffbelastet sind beziehungsweise selbst dann noch weiterverkauft werden, wenn die Belastungen längst bekannt sind. Für Boris Köring,
Geschäftsführer des Online-Shops „Grünes Spielzeug“, ein nicht akzeptabler Zustand, den er mit seinem Team
ändern möchte: „Wir reden dauernd über die Zukunft unserer Jugend, aber in vielen Kinderzimmern ist das
Thema immer noch nicht angekommen. Hier muss sich schleunigst was ändern!“