Aus der Ausgabe Frühjahr 25

Zurück in die Zukunft, oder: vorwärts in die Vergangenheit

Die aktuelle Debatte um E-Mobilität wird auf der argumentativen Holperstrecke geführt. Mal dreht sie sich um begrenzte Reichweiten, dann um ein mangelhaft ausgebautes Netz an (Schnell-)Ladesäulen, dann um den hohen Anschaffungspreis für solch ein Auto – und wieder ein anderes Mal um die Alternativlosigkeit, will man sich von den fossilen Brennstoffen verabschieden und einer umweltfreundlicheren Mobilität zuwenden. Wobei „Holperstrecke“ ein gutes Stichwort ist.

Aus der Ausgabe Frühjahr 25

Die TWE-Reaktivierung

Wer sucht, wird kaum noch fündig: Wann tauchte die Idee erstmalig auf, die alte TWE-Strecke von Verl über Gütersloh nach Harsewinkel zu reaktivieren? Sie geistert jedenfalls deutlich länger als nur ein Jahrzehnt durch den Kreis, sie hat schon viele Menschen in Parteien, Behörden und Verbänden beschäftigt.

Aus der Ausgabe Frühjahr 24

Von Pudding, Papier, Politikern …

Der Versuch, im Unternehmen nachhaltig zu arbeiten und zu wirtschaften, gleicht dem, einen Pudding an die Wand zu nageln. Man weiß nicht so recht, wo man ansetzen soll, erkennt nicht, was Priorität hat, verzweifelt an der unendlichen Weite des Arbeitsfeldes. Es sei denn, man macht es wie beispielsweise die Volksbank Bielefeld-Gütersloh: Die gibt dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur Raum, sondern auch ein professionelles Team, das sich mit nichts anderem beschäftigt als der Nachhaltigkeit zur Absicherung einer guten Zukunft.

Aus der Ausgabe Herbst 23

Zwei COReanerinnen

Sie haben Gemeinsamkeiten: „Industriepolsterin“ ist ihr Ausbildungsberuf, der Sitzmöbel-Produzent COR in Rheda-Wiedenbrück ist ihre (derzeitige) berufliche Heimat, dessen Unternehmenskultur ihr verbindendes Element. Und doch sind Susanne Schlenke und Nelly Pagenkemper unterschiedlich: Die eine kam 1983 zu COR, die andere im Jahr 2022.

Aus der Ausgabe Herbst 23

Für mehr Job-Attraktivität: Das Drumherum zählt

Der Fachkräftemangel hat den Arbeitsmarkt zu einem Arbeitnehmermarkt gemacht. Und da heißt es: Wenn Unternehmen nicht in die Röhre gucken wollen, müssen sie kreativ sein. Ihre freien Arbeitsplätze sollten schmackhaft angeboten werden – mit genügend Benefits. Und sie sollten Appetit machen auf eine unterschätzte Region, die für manche immer noch so klingt, als müsse man da schnell durch.