Nichtmusiker lassen es achtlos links liegen, ahnen nicht, dass hinter den drei Buchstaben des Firmenschildes auch ein ordentliches Stück Musikkultur zuhause ist. Eine Anmerkung in einem Comedy-Programm des bekennenden OWL-Fans und Güterslohers Matthias Borner machte neugierig.
Kategorie: Ausgabe Herbst 21
Eine Lindt-Schokolade kinstert anders beim Auspacken als das 1-Euro-Discounter-Pendant. Eine Porsche-Tür fällt anders ins Schloss, als die eines Fiat Punto. Und auch ein ICE hat einen anderen Klang auf den Gleisen als die Regionalbahn.
vereinnahmen, die sich ins Mark spielen und die die Seele erreichen. Dieser Text läuft Gefahr, anmaßend zu werden, würde der Autor heucheln, auch nur im Ansatz Ahnung von Orgelmusik zu haben.
Schon 2013 war jeder fünfte Bundesbürger hörgeschädigt – Tendenz steigend aufgrund der demografischen Entwicklung sowie zunehmender Hörprobleme bei jungen Menschen.
An der Ampelkreuzung scheppert der Lkw-Anhänger über die Bodenwellen der tagein-tagaus malträtierten Straße, von weitem bereits kreischt der Mokick-Zweitakter bis zum Gotterbarmen, vor uns pfeifen und zischen Reifen durch die Gischt und hinten pressen Pneus die Luft sirrend und hochfrequent in alle Richtungen.
Man müsste ein Menschenrecht auf Stille und Weite einklagen können, träumte einmal Bergsteiger Reinhold Messner von einer menschlicheren Welt – ein Gedanke, der mich beim Lesen sofort ansprach. Seitdem suche ich Stille und Weite so oft es geht.
Zeitgleich mit dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 begann das Jahr des Gedenkens an den 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin. Der Literaturkritiker Dennis Scheck sagte, nirgendwo finde er größere Ermutigung und besseren Rat als bei ihm.
Dirk Tabor und Günter Queisser aus Versmold prägten die kulturelle Saure-Gurken-Zeit musikalisch und gingen dabei ganz neue Wege
„Große Robe, große Oper: Gesanglich ein Genuss, optisch eine Augenweide, das sind die Auftritte von Opus Arte.“ Regelmäßig beherrschen solche Schlagzeilen in der lokalen Presse die Berichte über die Auftritte einer Gesangsformation, die ihresgleichen sucht.
Auch kleine Paradiese sind nicht makellos. Eine intakte Hofanlage in ortstypischer Bauweise, im vorderen Hofraum alte Eichen und nach allen Seiten ein sanft abfallender Esch, nach hinten ein unverstellter Blick aus dem traumhaften Garten auf den nahen Teutoburger Wald.
