Qualität seit 1935

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Wie Venjakob seit 90 Jahren Maßstäbe im Möbelbau setzt

Der Esstisch als Mittelpunkt des Zuhauses – und Möbel, die mehr sind als nur funktionale Objekte: Venjakob aus Friedrichsdorf gestaltet seit 90 Jahren Lebensräume. Mit Qualität, Handwerk und Innovationsfreude hat sich das Unternehmen über Generationen hinweg einen Namen gemacht und prägt das Möbelverständnis immer wieder neu.

Die Geschichte von Venjakob Möbel beginnt mit einer Idee, so einfach wie genial: abnehmbare Tischbeine. Alfons Venjakob, Tischlermeister und Gründer, wollte vor 90 Jahren Tische bauen, die sich leicht transportieren lassen und trotzdem stabil bleiben. Für die Branche war das der Start einer Tradition, die bis heute anhält. „Wenn man so will, steckt in dieser Erfindung unsere ganze DNA“, sagt Thomas Johannesmeier. „Ein Tisch muss mehr leisten, als einfach nur im Raum zu stehen. Er soll begleiten – ein Leben lang.“ In einer Welt, in der das Zuhause sowohl Rückzugsort als auch Treffpunkt ist, hat der Esstisch die Hauptrolle übernommen: „Früher war es das Sofa, auf dem man zusammen entspannte. Heute ist der Esstisch der Ort, an dem man gemeinsam lebt. Er hat das Sofa als gesellschaftlichen Treffpunkt abgelöst – das bleibt oft Privatbereich, ein Ort zum Relaxen, den man nicht unbedingt mit anderen teilen möchte, besonders nicht nach einem langen Tag in der Öffentlichkeit.“ Der Esstisch wird so zum stillen Helden des Alltags: Hier wird gelacht, gestritten und gegessen. Hier werden die kleinen, bedeutenden Momente des Lebens geteilt. Passend dazu ist das Venjakob-Sortiment über die Jahre immer weiter gewachsen und umfasst heute auch Stühle, Bänke, Kastenmöbel und Couchtische, die das Zuhause lebendig machen.

Venjakob von oben. Foto: Venjakob

Holz – der Stoff fürs Leben
Wer die Produktionshallen in Gütersloh betritt, riecht zuerst das Holz – warm und erdig. Insgesamt entstehen hier aber Möbel aus verschiedenen Materialien. Mit Präzision, Können und Seele wird jedes Stück bewusst gestaltet, um Räume zu bereichern und Teil eines Lebens zu werden.
Mit über 90 Jahren Erfahrung ist Venjakob tief in der Handwerkstradition verwurzelt – und zugleich Verfechter moderner Fertigungstechnologien. In den Werkshallen Ostwestfalens wird dieser Einklang sichtbar: CNC-gesteuerte Produktionslinien, digitale Prozesse, fahrerlose Transportsysteme und 3D-Druck in der Produktentwicklung sind Standard. Doch neben all der Technologie stehen Menschen, die Furniere begutachten, Holzplatten und Kanten schleifen und bearbeiten – die perfekte Symbiose aus Handwerk und Innovation. „Heute würde die Herstellung eines Tisches in reiner Handarbeit so viel Zeit beanspruchen, dass er nahezu unbezahlbar wäre. Automatisierung ermöglicht schnelleres Fertigen – ohne die Präzision, die Liebe zum Detail und die Seele eines handgearbeiteten Stücks vollständig zu ersetzen“, sagt Antonius Rehkemper.
Das Hauptmaterial ist dabei immer noch dasselbe wie vor 90 Jahren: Holz. Vor allem Eiche, in allen Variationen ist derzeit sehr beliebt. Aber auch Furnier, HDF, MDF, Span, Sperrholz, die ganze Breite der holzbasierten Verarbeitung. „Das Holz darf Charakter haben. Holz ist ein Naturmaterial, jedes Stück ist individuell.“ Die Nachhaltigkeit des Materials und der verantwortungsvolle Umgang damit spielen bei Venjakob seit jeher eine Rolle; die Langlebigkeit ist das Konzept.

Foto: Venjakob

Innovationen ohne die Jagd nach Trends
Seit seiner Gründung ist Venjakob in Familienhand. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm Alfons Venjakobs Frau Josefine die Leitung und baute das Unternehmen mit seinem Konzept zu einem Pfeiler der deutschen Möbelbranche aus. Später stiegen Siegfried und Doris Venjakob ein, die bis heute Eigentümer sind. Die Geschäftsführung liegt in vier Händen: Antonius Rehkemper (kaufmännischer Geschäftsführer), Josef Lieks (technischer Geschäftsführer), Frank Bäumer (Vertriebsgeschäftsführer) und Thomas Johannesmeier (zukünftiger Geschäftsführer). Gemeinsam verbinden sie Tradition und Innovation. Das Unternehmen produziert am Stammsitz in Gütersloh auf 40.000 Quadratmetern und seit Anfang des Jahres auf 10.000 Quadratmetern in Lippstadt die gesamte Kollektion. „Gefragt sind natürliche Oberflächen, sanfte Rundungen oder klare Linien und funktionale Lösungen, die kleine Räume groß wirken lassen“, sagt Frank Bäumer.
Veränderte Wohnsituationen treiben die Entwicklung neuer Ideen voran. Prototypen entstehen, Arbeitsschritte werden optimiert: „Wir bauen Möbel für Jahrzehnte. Darum entwickeln wir innovativ, lassen uns aber nicht von jedem Trend treiben.“ Beliebt sind derzeit loungige Stühle, wachsende Tische sowie filigrane, stabile Modelle zum Beispiel für kleine Stadtwohnungen. Die Kastenmöbel kombinieren Holz mit Lack, indirekter Beleuchtung und smarten Funktionen.

Ein Unternehmen, das bleibt
Und in diesem Jahr hat Venjakob nun also sein 90-jähriges Jubiläum gefeiert – so, wie es seine Möbel produziert: mit Herz statt Marketingfeuerwerk, als Familienfest. Rund 1.000 Gäste kamen, Mitarbeitende, ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Kinder, Freunde. „Das größte Kompliment ist doch, wenn jemand sagt: Das ist mein Arbeitsplatz, und ich bin stolz darauf“, sagt Antonius Rehkemper. An diesem Tag war genau das zu spüren. In einer Branche voller Preisdruck durch Importware ist ein Jubiläum wie dieses ein positives Signal.

Foto: Venjakob

Auf die kommenden Jahre blickt das Unternehmen mit einer Mischung aus Gelassenheit und wachsamer Aufmerksamkeit. Neubauten werden seltener, die Konsumenten agieren vorsichtiger – Venjakob setzt weiter auf Qualität und Innovationskraft. Den Wandel vom traditionellen Tischler zum modernen Maschinenspezialisten begreift man hier nicht als Verlust des Handwerks, sondern als Fortschritt. Auch in den Nachwuchs wird investiert: Derzeit lernen neun Auszubildende hier ihr Handwerk oder ihre Fachgebiete. Was sie erwartet? „Viel Verantwortung, tiefe Einblicke, eine familiäre Atmosphäre und die Möglichkeit, langfristig Teil des Teams zu bleiben“, sagt Josef Lieks.
Der Tisch mit den abnehmbaren Beinen war die erste Idee. Ihr Grundgedanke – Funktionalität, Stabilität, Langlebigkeit – prägt das Unternehmen bis heute. Ein Möbelstück, das Bestand hat. Genau wie das Unternehmen selbst.

Alfons Venjakob GmbH & Co. KG
Friedrichsdorfer Straße 220 . 33335 Gütersloh
Telefon: 05209 592-0 . www.venjakob-moebel.de

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