Ein Special über die Kooperation von HSBI und IMA Wir haben etwas Besonderes für Sie
Am Montag, 25. November, kommen die 73 Mitglieder des Kreistags zur 20. Sitzung unter Leitung
Wie viele Menschen arbeiten im Kreis Gütersloh und in welchen Branchen sind sie zu finden? Wie sieht es mit der Langzeitarbeitlosigkeit aus? Welches Einkommen haben die Menschen im Kreis Gütersloh zur Verfügung und von welcher Einwohnerzahl kann man für das Jahr 2050 ausgehen?
Ihr Herz schlägt für Papier – und genau deshalb gibt sie alte Bücher und Co. auch nicht aus der Hand, bevor sie ihnen nicht ein zweites Leben geschenkt hat: als Handy-Cover, Memo-Mappe oder aufgemöbeltes Paperback; als Lesezeichen, Collage oder gar als eine Garten-Skulptur. Frauke Jessen-Narr ist Papier-Künstlerin.
Ob Kunst aus Müll oder Kreatives aus Trush, Recycling muss nicht immer praktisch sein – es kann tatsächlich auch schön sein. Inspirierend. Kulturell bedeutend. Adelheid Eimer, Grafik-Designerin aus Gütersloh, ist eine der Künstlerinnen im Kreis, die eben auch Abfälle in den Stand der Kunst erhebt.
Öffentliche Bibliotheken verändern sich (wie alles andere auch): Sie werden immer mehr zu Aufenthalts- und Begegnungsorten und ihre Ausleihangebote erweitern sich. Susanne Damisch, Leiterin der Stadtbibliothek Werther, gewährt Einblicke in eine der kleinsten hauptamtlich geführten öffentlichen Bibliotheken im Kreis Gütersloh mit 1.300 angemeldeten Leserinnen und Lesern. Sie berichtet von der Geburtsstunde der dortigen „Bibliothek der Dinge“ und von der „Saatgutbibliothek“ – der jüngsten Weiterentwicklung im Haus Werther an der Schlossstraße.
Von A wie Altglas bis Z wie Zigarettenstummel – es gibt nichts, was die Menschen nicht mir nichts dir nichts wegschmeißen. Aus den Augen aus dem Sinn, egal wo sie gehen und stehen. Und da sind leergesoffene Flachmänner und vermeintlich lässig weggeschnippte Kippen noch das Normalste, was Trash Hunter Ralf Külker und seine Saubermacher aus der freien Natur räumen. Seit wann er Schweineköpfe und Sextoys, Kühlschränke und Kloschüsseln vom Wegesrand sammelt und warum er im Kreis Gütersloh statt gegen Windmühlen gegen wilden Unrat kämpft? Wir haben mit dem engagierten Müllsammler gesprochen.
Wegwerfen? Denkste! Das ist das Motto vom Repair Café Rheda-Wiedenbrück, das einmal monatlich während der Schulzeit die Türen zum Foyer der Osterrath-Realschule öffnet. Hier, am Burgweg, wird dann zwischen 14 und 17 Uhr genagelt, geklebt und geklammert; gelötet, gestopft und geflickt – aber bitte mit Sahne, Torte und Kaffee und mit ganz viel Zwischenmenschlichem.
Im Gütersloher Klärwerk Putzhagen kommen pro Jahr etwa 6,3 Millionen Kubikmeter Abwasser aus privaten Haushalten und Gewerbebetrieben an. Das Abwasser enthält nicht nur Fäkalien, sondern auch Speisereste, Papier oder Reststoffe aus der Industrie. Bevor das Klärwerk das Wasser in die Dalke leiten kann, durchläuft es einen gründlichen Reinigungsprozess.
Voilá, die Kaffeetafel ist gedeckt. Einmal komplett die „Wildrose“ von Villeroy & Boch, darunter das weiße Damast-Tischtuch. Das „gute Besteck“ ist auf Hochglanz poliert, und neben der bauchigen Kanne steht eine einzelne Rose in schlanker Vase. Um den Esstisch aus Kiefernholz gruppieren sich gepolsterte Stühle mit hohen Lehnen. Alles etwas „Yesterday“, aber so feinfühlig arrangiert, dass man sofort Platz nehmen möchte an diesem heimeligen Ort. Weil der Kaffee hier vermutlich so schmeckt, wie die Kanne verspricht und die Sahne zum Kuchen noch mit der Hand geschlagen worden ist. Man wird ja noch träumen dürfen.
